geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Freitag 07. Nov 2008 um 11:15 Uhr
Gestern, 19:30 Uhr im Alten Land. Kinderbuchparty. Uns werden in bester Tupperpartymanier die Bücher eines Verlages vorgestellt, die es im Handel nicht gibt sondern nur im Direktvertrieb. Die Idee an sich ist prima, denn hier können wir stressfrei angucken und anfassen und uns dabei mit einer Horde weiterer Eltern / Tanten / Schwestern beraten. Die Vorstellung beginnt mit einer Erklärung einiger Bücher. Alle verwendeten Farben sind ungiftig, wie mehrfach betont wird. Wenn irgendwelche kleinen Dinge wie z.B. Käfer eingeklebt sind, dann sind diese fest mit sehr großen Plättchen verbunden, sodass ein Kind die nicht verschlucken kann, selbst wenn es das Buch zerpflückt. Es gibt jede Menge Pop-up-Bücher, die alle sehr liebevoll und lustig gestaltet sind. Und der Verlag hat Bücher im Angebot, in die Spiele oder Puzzles integriert sind. Bis dahin eine gute Idee.
Warum bin ich jetzt aber trotzdem nicht überzeugt?
Der erste Grund ist die Qualität der Bücher. Von Kinderbüchern erwarte ich schlicht, dass sie fehlerfrei sind. Vor allem, weil der Verlag jede Menge Lernanreize bieten und zum Lesen motivieren will. Leider können “Harry Hase’s Bücherturm” und “Teddy’s Bücherturm” da nicht mithalten (den Grund gibt es nochmal hier). Und in dem vier-in-einem-Buch mit den Gegenüberstellungen heißt es an einer Stelle am Rand plötzlich nicht mehr “heiß” sondern “hess”.
Das Buch mit Kindergebeten ist auf den ersten Blick toll: schöne dicke Pappseiten und bunte Bilder sollen einen kindgerechten Anschein erwecken. Das Tischgebet über die Spaghetti finden wir alle klasse, aber der größte Teil der Gebete ist in einer absolut nicht kindgerechten Sprache verfasst. Für die Texte hätte ein kleines Buch mit Papierseiten dicke gereicht, denn eine solche sprachliche Leistung kann ich erst von Schulkindern erwarten.
Eines der Weihnachtsbücher hat einen geprägten Einband. Es sind zum Beispiel alle Augen der darauf abgebildeten Figuren eingeprägt, dann ist es auch mal eine Hose oder ein anderes Detail. Leider ist die Prägung auf dem Muster mindestens einen Millimeter nach links und nach unten verrutscht. Und ein Vorlesebuch mit einem großzügig beflockten Einband finde ich für Kinder auch eine dumme Idee. Einmal ansabbern und das Buch ist reif für die Tonne.
Es gibt ein Puppenhaus (mit Klo), eine Ritterburg (ohne Klo) und bald auch eine Feuerwache, die aus einem Buch aufgeklappt werden können. Aber dem Spieltrieb eines Kindes halten die Kartongebäude garantiert nicht stand, auch wenn sie angeblich schon mit beim Kinderarzt im Wartezimmer waren.
Dann sind da noch ein paar Produkte, die mein Interesse wecken. Stoffdominosteine zum Beispiel oder “Dr. Proctors Pupspulver”. Bezeichnenderweise sind diese Artikel beide in anderen Verlagen erschienen.
Der zweite Grund, warum ich diese Party nicht weiterempfehlen würde, ist die Dame, die die Bücher vorgestellt hat. Ihr eigener Sohn tut jetzt gerne lesen, seit sie für den Verlag arbeitet. Und er tut auch Dinge erklären, tut sich interessieren… Die dritte Person Singular ist aber nicht ihre einzige Sprachschwäche, sodass ich mich ernsthaft frage, wieso ausgerechnet diese Frau Lernbücher an den Mann bringen soll. Doch auch an Fachkompetenz mangelt es. Das Wimmelbuch heißt ihrer Meinung nach so, weil man die Doppelseiten noch nach außen aufklappen kann. Falsch. Es ist voller Wimmelbilder, auf denen die Kinder bestimmte Dinge suchen sollen.
Außerdem hätte sie gerne, dass wir uns einen haptischen Eindruck von den Büchern machen, und da ich am Rand sitze, bin ich immer die erste, vor der sie auf für meine Begriffe zu kurzem Abstand steht und von mir will, dass ich das Buch anfasse. Erst die Plastikkrabbelkäfer, dann den Flockeinband, danach die Glitzersterne… Beim dritten oder vierten Mal habe ich die Nase voll: “Ich möchte jetzt nicht jedes Buch anfassen. Ich sehe auch so, dass es glitzert!” Warum gibt sie es nicht einfach rum, statt jeden einzelnen zum Anfassen zu nötigen und womöglich ein blödes Gefühl zu hinterlassen, weil der das gar nicht wollte??? In den folgenden Runden, wo sie uns etwas vor die Nase halten will, startet sie dann auch andersrum und lässt mich außen vor.
Die Erklärrunde geht aber zum Glück relativ schnell vorbei und wir haben Zeit, uns mit den ausgestellten Büchern zu befassen und die Einkaufsliste auszufüllen. Daran scheint der Verlag auch böse zu sparen: es sind mehrere Preise mit kleinen Schnipseln überklebt, ein Artikel sitzt nicht vertikal zentriert in seiner Tabellenzelle und zu allem Überfluss muss auf der Rückseite angekreuzt werden, dass man nicht mit Werbung zugemüllt werden will.
Ich glaube, zur nächsten Party gehe ich erst, wenn Stupsi ein ganzes Stück größer ist und der Abend von einer anderen Beraterin gehalten wird.
PS: Für Spaghetti lang und schlank
sag ich meinem Schöpfer Dank.
Ebenso für die famose
leckere Tomatensoße!
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Deutsch,
Party,
Shopping
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Dienstag 13. Mrz 2007 um 16:20 Uhr
Das fing ja gestern schon gut an.
Mein erster Wunsch wurde erfüllt und das Konzert der Wise Guys ist nicht ausgefallen. Statt dessen haben wir es (wie geplant) geschafft, in der ersten Reihe zu landen und eine tolle Party zu erleben. Hinterher konnten wir uns noch ein Weilchen mit Sonja Wilts unterhalten, die übrigens 182,5cm groß ist und uns verraten hat, worauf sie bei einem Auftritt mit den Wise Guys noch wartet und was sie immer mit auf Tour nimmt.
Plötzlich – kurz vor dem endgültigen Rauswurf durch die wie immer unfreundliche Security der großen Freiheit – wurde ich von einer namentlich ungenannten männlichen Sister am Arm gepackt und direkt vor den Wise Guys abgestellt. Die hatten sich von Coco überzeugen lassen, dass sie mir unbedingt ein Ständchen singen müssen, auch wenn es dazu streng genommen eine halbe Stunde zu früh war. Und so wurde der Beginn meines Geburtstages kurzerhand vorverlegt und von fünf charmanten Kölnern eingeleitet. Wer noch nicht weiß, wie es sich anfühlt, wenn man sein freudestrahlendes Grinsen beim Anblick von fünf auf sich gerichteten Augenpaaren zu unterdrücken versucht, kann mich gere fragen. Ich hab’s versucht, aber nicht geschafft. Ein ganzes Lied NUR FÜR MICH!!! Genial gut!
Danach sind wir ab übern Kiez noch in die Academy gewandert, wo gerade Duncan seine letzten Lieder zum Besten gab um danach an OOD zu übergeben. Perfekt! Mitternacht, anstoßen standesgemäß mit Drop Shots und danach die Musik von OOOD genießen. Nebenbei bekam ich eine sehr interessante und verlockende musikalische Info, die ich aber erstmal noch für mich behalten werde. Andy, der Termin ist im Kalender zementiert! Der einzige Grund, der mich an dem Abend entschuldigt ist Koma oder Tod!!!
Zu Hause angekommen waren wir noch zu viert und haben bis knapp halb fünf eine ruhige Pyjamaparty gefeiert. Dann schlafen, frühstücken, shoppen.
Mal sehen, wie der Geburtstag weitergeht
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Party,
Wise Guys
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Freitag 02. Mrz 2007 um 17:11 Uhr
Heute beim Hörgeräteakustiker:
Nini interessiert sich für Gehörschutz. Einen, mit dem man Liveauftritte in den Club genießen kann, ohne dass die Ohrenstopfen die Klangqualität beeinträchtigen. Gleichzeitig aber eine Dämpfung, die sicherstellt, dass ich nicht schwerhörig werde.
Es gibt dafür ganz spezielle Anfertigungen, die die Ohren schützen und Kommunikation und Musik trotzdem gut abbilden. Knackpunkt: die kosten 170 Euro mit einem Paar Filter. Jetzt muss ich also sparen und mir “nebenbei” überlegen, ob ich lieber 15 dB oder 25 dB will. Wie entscheidet man sowas?
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Musik,
Party
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Sonntag 31. Dez 2006 um 15:53 Uhr
Das ist ja so gerade nochmal gut gegangen! Nachdem Dani, Lara, Lena, Moritz, Norbert und ich heute morgen aus dem Birdland nach Hause kamen, wollten wir noch schnell die Luftbetten aufpumpen und dann schlafen. Lenas Luftbettchen war schnell voll und meins auch. Allerdings hat in dem Moment, als ich die Pumpe abschalten wollte, selbige beschlossen, mir um die Ohren zu fliegen.
Jetzt sieht mein rechter Oberarm aus, als habe eine Schlange ihre Zähne hineingegraben und wird vermutlich in den nächsten Tagen hübsch blau-lila-grün-gelb werden. Ich bin mal sehr gespannt, wie der Hersteller auf meine Mail reagiert, denn ich habe ja nicht versucht, eine Wärmflasche damit zum platzen zu bringen sondern einfach nur ein Luftbett aufgeblasen.
Na wie auch immer… die Kiddies waren im Nebenraum und haben nichts abbekommen, allen anderen geht es auch gut und ich kann meinen Arm noch immer bewegen. Mich sollte nur niemand daran festhalten, dann ist alles gut. Und ob ich heute Abend wirklich wieder im Trägertop durch die Gegend rennen werde? Dann könnte ich behaupten: “Oh, that was my snake. She gets always a bit angry when I come home too late!”
In zehn Minuten muss ich Lena wecken, die ihren toten Punkt mit schlafen zu überwinden versucht. Also werd ich jetzt mal meine Haare durchkämmen und wieder irgendwie hochstecken, meine Stiefel putzen und mich fein machen. Zwischendurch noch schnell eine Gemüsepfanne kochen, damit wir nicht unser gesamtes Taschengeld verfuttern müssen und um 18 Uhr geht es los. Auf nach Blunk! (Hilfe, wo ist die Wegbeschreibung???)
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Party,
RHB
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Sonntag 12. Mrz 2006 um 23:39 Uhr
*kicher*
Jaja, gleich ist es soweit. Aber wenn die Bloguhr nicht funzt oder irgendwelche anderen Heinzelmännchen in den Glasfaserkabeln streiken, kann man schonmal eher gucken. Lena hätte mich fast erschlagen, als ich klicken wollte *ggg*
Hier geht mal wieder alles drunter und drüber. Meine Torte sieht aus, als habe sie ein bekiffter amerikanischer Konditorlehrling verziert (=ich). Dani pennt tief und fest auf dem Sofa und die Limo ist auch irgendwie blau. Das könnte daran liegen, dass ich die Torte mit Speisefarbe und Zahnbürste besprüht habe und den Rest der Speisefarbe in die Limo geschüttet habe. Wir stoßen dank der komischen Gehirnerschütterung von gestern ja dann doch alkoholfrei an *kicher* Die arme Dani… blaue Limo mit Knicklichtern drin.
Sobald der Wahnsinn hier weitergeht, schreib ich weiter.
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Lustiges,
Party
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Samstag 12. Nov 2005 um 06:09 Uhr
…sind die, wo man gar nicht hinwollte.
Himmel hab ich mich angestellt, bevor ich endlich fest beschlossen hatte, dass meine Neugierde siegt und ich ins Thomas Read gehe. Vor allem war ich nach unseren zwei Runden joggen um den See ja eigentlich für heute fertig mit allem… oder etwa doch nicht?
Wie macht man Nini richtig happy und gut gelaunt? Man schreibt ihr eine SMS mit “Ok! stehst drauf…” (natürlich muss der Absender passen, sonst hilft das nix. Nur für den Fall, dass schon jemand zum Handy greift). Schon ist plötzlich Partylaune angesagt und Nini sitzt fröhlich grinsend auf ihrem Roller in Richtung Reeperbahn.
Der DJ war dann leider die Pfeife des Jahres… man stelle sich vor, dass schon drei junge Männer in bunten Anzügen auf der Bühne stehen, die Instrumente sind fertig gestimmt und Mr. DJ lässt erstmal noch ein endloses Medley irgendwelcher Partykracher laufen. Das war so schlecht, dass Swantje und ich uns irgendwann nur noch kaputtgelacht haben. Auf der Bühne möchte ich in so einer Situation nicht stehen! “Wenn jetzt gleich noch ein Lied läuft, liegt es daran, dass der DJ tot ist!!!”
Der Auftritt war trotzdem richtig genial, hat jede Menge Spaß gemacht. Die “Bagger-Security” (Junggesellinnenabschied) in den viel zu winzigen T-Shirts war zwar so voll, dass sie einen ständig umgewalzt hat, aber dafür bin ich plötzlich direkt in den Armen eines netten Iren gelandet. Gestern im Academy waren zwar viiiieeele Männer da, heute im Thomas Read zwar quantitativ weniger, aber dafür die richtig schnuckeligen… *no further comments*
Na jedenfalls war um fünf Uhr morgens längst alles abgebaut, die Jungs vermutlich im Bett und das Academy dann leider auch schon geschlossen.
Jetzt bleibt die Frage, ob sich eine Gruppe von 20 Iren morgen (nee, eigentlich ja heute Abend) ins Drafthouse traut. Und: frühstücke ich jetzt schon und geh erst nach dem Frühstück schlafen? Oder erst schlafen und dann essen? Zumindest bring ich jetzt noch den Brief in den Kasten, der schon längst hätte abgeschickt sein müssen. Und dann wohl doch ab ins Bett, es sei denn, der Bäcker hat schon auf. Frische Brötchen morgens um 6? Das wäre mal was!
Cheers!!!
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Party,
RHB
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Freitag 11. Nov 2005 um 04:29 Uhr
Ich glaube, es ist noch kein Vollmond, oder?
Trotzdem hatten wir ne Menge Spaß in der Academy! Und ich hab wieder mal was gelernt: es gibt jemanden, der ständig (!) an mich denkt. Sagt er zumindest.
Ob ich das mal an seine Freundin verpetzen sollte? 
Außerdem braucht man zum trommeln keine Trommeln, man kann auch Breaks auf der Theke spielen (just in case I forgot to tell you: the drummer really is brilliant).
Wer tagsüber nicht genug trinkt, bekommt a) Kopfschmerzen und b) abends richtig Durst.
Im Café Keese fällt am 01.12. die komplette Veranstaltung aus, also kein Pay-TV Auftritt
Dabei hätte ich doch so gerne meinen ersten Tag zurück im zivilen Leben so richtig gefeiert *seufz* Naja, was soll’s, dann wird halt kräftigst reingefeiert. Und zwar in der ACADEMY!!!
Memo an mich: auf jeden Fall Montag nach dem Wise Guys Konzert noch im Academy vorbeiwuseln, Andy hat Geburtstag (und gefragt, ob ich dabei bin). Kann frau da: “Nein” sagen? Nein!
Ach Mensch, das wichtigste hätte ich ja bald vergessen: Der Wolff ist endlich erwachsen geworden!!! Es heißt jetzt nicht mehr “puppy love from the Wolfman” sondern “true love from the Wolfman”! Oder das ist so eine gruppendynamisch bedingte Beförderung oder so… könnte natürlich auch mit Joes neuen Chucks zusammenhängen. Vielleicht sind die alten in der Waschmaschine auseinandergefallen nach der Sahneschlacht? Fragen über Fragen.
Schlaft alle gut, träum süß
und wer gerade Urlaub hat: geniiiiiieeeeeßen!!!
Nini
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Party,
Pay-TV,
RHB
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Sonntag 09. Okt 2005 um 22:08 Uhr
Konzertberichtschnipselsammlung vom Pay-TV Auftritt am 07.10.2005 im Monopol in Hannover
Eigentlich hatte ich ja nicht vor, über diesen Auftritt ausführlich zu berichten und deswegen auch keine Kamera mitgenommen. Passend dazu wollte die Kamera von Dani auch nicht funktionieren, so dass es keine Fotos gibt. Deswegen wollen wir hier mal zusammen sammeln, an was wir uns noch erinnern, ich hoffe, dass sich viele daran beteiligen.
Für mich ist das erst das dritte Mal, dass ich Pay-TV live sehe, außerdem treffe ich heute ganz viele liebe Leute zum ersten Mal. Für Dani ist es auch ein besonderer Auftritt, denn sie hat heute Geburtstag und dementsprechend stehen alle Zeichen auf Party! Als erste Band des Abends spielen die
Red Room Rotations aus Berlin, von denen wir auch den Soundcheck schon mitbekommen während wir essen. Mir ist der Sound der Band zu dumpf, der Gesang geht oft unter und ich vermisse ein bisschen die klangliche Brillianz. Trotzdem wippe ich die meiste Zeit über im Takt mit. Am besten ist mir ein Lied im Gedächtnis geblieben, das sich nach einer Mischung aus Gothic und Funk anhörte, coole Verbindung! Außerdem scheint es so zu sein, dass ALLE Schlagzeuger komische Grimassen scheniden, während sie spielen. Der Drummer der Red Room Rotations guckt ganz oft so, als habe er etwas verbotenes getan und wolle nun sehen, ob ihn jemand dabei beobachtet hat.
Danach wird schnell umgebaut, das Schlagzeug mit anderen Becken bestückt (die Trommeln haben sich Benedikt und Wolff geteilt) und schon stürmen drei gewisse Herren die 10cm hohe Bühne. Wie üblich sind die drei sofort zu 100% präsent und brauchen kein Warm-up. Als die Jacketts zu heiß werden, klebt Jamie das Hemd bereits am Körper und die Krawatte beginnt auch irgendwann zu tropfen. Kaum vorstellbar, dass ich zu Anfang im Monopol sogar gefroren habe!
Jetzt muss ich gerade mal arg überlegen, was mir noch an Details in den Sinn kommt… Zu den recht früh gespielten Stücken fällt mir gerade nichts ein, ich fange quasi mal hinten an.
Für die Zugaben kommen zuerst Joe und Wolff auf die Bühne zurück, Jamie lässt noch einen Moment auf sich warten. Das nutzt Joe aus, um zu erzählen: “The Wolfmann and I just took off our shirts but Jamie got completely undressed!” Er hat sich aber doch wieder angezogen und kommt wie die beiden anderen in langer Hose und Unterhemd zurück.
In der Moderation zu “Hear me now” sagt Joe, dass Jamie jetzt seine sensible Seite zeigen wolle. “Jamie, for that you have to turn around!” Folglich dreht Jamie sich herzlich lachend um und wackelt mit seiner Kehrseite.
“Emma & Julian” heißt auf deutsch ab sofort nicht mehr Klaus & Luzie sondern Klaus & Dani, aber auch bei den Schweden hat es eine Neubesetzung gegeben: statt Johan macht jetzt Lasse mit Pippi rum. Ich vermute mal, dass Johan und Luzie zusammen im Urlaub sind. Auf einer Kreuzfahrt mit der MS Columbus?
Das waren leider schon die Details, die mir spontan eingefallen sind. Hier nochmal die (unsortierte) Liste der Lieder, die gespielt wurden.
Happy Days
Everything is happening
Ordinary Girl (zwei Mal)
Emma and Julian
Hear me now
Solitude
Safety Line
A little more time
Days are oceans
Now and again (I really love her)
Show me what it’s like
Why so sad
Beautiful Babies
Screw that
Monkey Boy
Happy Birthday
Und dann gab es noch drei “Adoptionen” durch Dani und Cathy: Seit diesem Auftritt sind Jana, Julia und meine Wenigkeit Rockhousesisters! 
So, jetzt seid ihr dran!
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Konzertbericht,
Party,
Pay-TV
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Sonntag 09. Okt 2005 um 12:34 Uhr
Es ist soweit, heute morgen so gegen halb fünf haben zwei Wochen Rockhouse Brothers Entzug begonnen *mal kräftig rumjammer* Ob ich den mit Ohrwürmer nachspielen überbrücken kann?
Vom Konzert im Café Keese habe ich ja schon brav berichtet, aber die drei haben ja auch noch am Freitag als Pay-TV das Monopol in Hannover zum kochen gebracht und gestern dann wieder als Rockhouse Brothers das Drafthouse in Hamburg.
Freitag hat richtig viel Spaß gemacht, ein Auftritt mit gleich zwei “Ordinary Girls” (warum das Lied doppelt gespielt wurde, bleibt wohl ein Geheimnis), einer Geburtstagsfeier, drei pitschnass geschwitzten Jungs, tollem Sound, zwei Kazoo’s, dem “Klaus and Dani thing”, lauter lieben Leuten, die ich endlich persönlich kennenlernen konnte… Wow, es war einfach nur geil! Das neue Album wird übrigens “Everything is happening” heißen und am 13. Januar 2006 veröffentlicht werden. ENDLICH! Und das Essen im Monopol ist auch sehr empfehlenswert, mein Salat mit Schafskäse war tierisch lecker, außerdem hat er die Wartezeit prima überbrückt, denn wir waren trotz jeder Menge Stau in und um Hamburg mehr als eine Stunde zu früh in Hannover. Ich krame mal noch in meinem Gedächtnis, welche Stücke alle gespielt wurden.
Happy Days
Everything is happening
Ordinary Girl
Emma and Julian
Hear me now
Solitude
Safety Line
A little more time
Days are oceans
Now and again (I really love her)
Show me what it’s like
Why so sad
Beautiful Babies
Screw that
Monkey Boy
Happy Birthday
Ja, das müssten die Lieder gewesen sein. Einen ausführlichen Bericht wird es von mir nicht geben, der Abend war einfach nur zum feiern.
Eigentlich ist dieser Satz dann auch die perfekte Überleitung zum gestrigen Auftritt im Drafthouse. Was für eine geile Party, so viel Spaß hatte ich da selten! Erst hatte ich noch überlegt, ob ich denn wirklich hingehe, denn so wie es vorher aussah, würde ich alleine starten müssen und es kämen erst später Leute dazu, die ich kenne. Und alleine im Drafthouse war ja nicht so meins, vor allem nicht während des ersten Sets… Oder ob ich echt mal testen sollte, ob man die Jungs auch genießen kann, wenn man nicht mehr nüchtern ist? Das hab ich dann wirklich getan und siehe da: guuuuuuuute Idee! (Nicht meckern, ich kann auch ohne Alk Spaß haben, aber mit ist es mir egal, was die Leute um mich herum denken.) Ich war dann übrigens doch nicht alleine, JJ kam schon viel früher als erwartet und meine beiden jüngsten Schwesterchen Jana und Julia waren auch da. Also konnte ich mit Julia tanzen bis die Socken qualmen, herrlich! Ich muss nur noch eine Taktik finden, mit der mein Kreislauf etwas stabiler bleibt… Abtanzen und kreischen führt leider immer mal wieder zu fiesen Schwindelanfällen und ich hab echt keine Lust, dass es plötzlich mal schwarz wird. Wobei es sich sicherlich lustig lesen würde, wenn am nächsten Tag jemand berichtet, dass vor der Bühne ein pretend-to-be-teenage girl zusammengeklappt ist. Hat jemand einen Tipp (bitte nicht sagen, weniger kreischen
), was dagegen helfen könnte? Vielleicht weiter intensives Training?
Heute hat mich mal wieder mein klampfender Nachbar aus dem Bett geschmissen, eigentlich könnte ich bequem noch ein paar Stunden schlafen, ich war ja auch erst um kurz vor fünf zu Hause.
@Dani, Cathy und Martin: Habe alle brav gegrüßt und soll liebe Grüße zurück ausrichten.
Ich such mir mal Frühstück.
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RHB
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Samstag 17. Sep 2005 um 12:07 Uhr
Wow, das war wieder ein absolut geiler Abend gestern. Naja, wo ich war sollte wohl klar sein: unterwegs im Namen des Rock’n'Roll. Leider ist es im Moment wirklich kalt in Deutschland, so dass ich schon ein wenig frierend am Landhaus Walter ankam. Und im Downtown Bluesclub war es dann zu Anfang auch alles andere als warm, also haben Solli und ich die Pullover angelassen und uns Kakao statt Cola bestellt. Vorbildlich: die CDs der Rockhouse Brothers lagen schon an der Kasse zum kaufen aus.
Der Auftritt war wie immer eine richtige Party und das von Anfang an. Bei “Blow your house in” fand ich zwar die Gitarre zu leise, aber das gab sich mit der Zeit. Nein, ich habe mir die Setlist nicht unter den Nagel gerissen, ich habe auch gar nicht vor, einen kompletten Bericht zu schreiben. Nur ein paar Besonderheiten sollen nicht unerwähnt bleiben.
Der Bühnenaufbau gefiel mir extrem gut! Schön viel Platz für die drei zum austoben und der Wolfman hatte sogar ein großes Podest für seine Schießbude, so dass er sitzend auf gleicher Höhe mit seinen Kollegen war. Klasse. Alles, was irgendwie nicht unbdeingt sichtbar sein musste, war mit schwarzen Tüchern verdeckt, z.B. die Bierkisten auf denen Jamies Bassbox stand und die Podeste waren rundum auch komplett schwarz verpackt. Edel edel. Im Hintergrund natürlich das Banner, das schon während der Wartezeit zwischen Einlass und Konzertbeginn angestrahlt wurde. Irgendwie sah die ganze Bühne super ordentlich aus, fast schon ungewohnt aber schöööööööön. Wiederhole ich mich?
Der Eingang zum Backstagebereich links neben der Bühne war mit einer Kette abgesperrt. Hier konnte Wolff mal wieder beweisen, was der gelobte Drummer so alles kann. Joey hat erst gar nicht versucht, die Kette zu öffnen sondern ist immer direkt nebenher über die Bühne geklettert, wenn er dort vorbei wollte. Jamie hat es gleich an beiden Enden versucht, sie zu öffnen, ist kläglich gescheitert und dann auch über die Bühne nach hinten geklettert. Nur Wolff hat souverän die Kette geöffnet um backstage verschwinden zu können. Ich will ja jetzt mal keine Rückschlüsse daraus ziehen, woher soll ich wissen, was er sonst so mit Ketten macht? (Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt!!!)
Ach ja: die “Familienkulturtasche” fanden wir auch witzig. Joey verschwand als erster mit diesem schwarzen Ding in der Hand, das sowohl eine Kulturtasche wie auch eine Schuhtasche (So eine, wie Tänzer immer haben) hätte sein können, Richtung Sanitäranlagen. Als er wiederkam, sah er ganz ordentlich gekämmt aus, also vermuteten wir dann doch die Kulturtasche. Wenig später Jamie… gleiche Tasche, gleicher Weg, gleiches Ergebnis: die Frisur hält. Dank der Kilodose Pomade? Und was wollte dann Wolff kurze Zeit drauf ebenfalls mit dieser Tasche??? Seine schulterlangen Haare bändigen? Oder doch eher das sich aufstellende Nackenfell? Immerhin ist fast Vollmond, also ziemlich gefährliches Pflaster für Wölfe.
Jetzt mal zu den Besonderheiten des eigentlichen Auftritts.
Joey erzählte davon, dass irgendwer das Mikro für Jamie ziemlich in der Ecke aufgebaut hätte, aber: “Nobody puts my little brother into a corner!” Irgendwann hat er sich dann wohl übelst den Ellenbogen gestoßen, so dass seine Hand kurzzeitig außer Gefecht war. Jamie hat das grinsend überspielt und uns erklärt, dass man den Unterschied sowieso nicht hört, egal ob die Hand nun taub sei oder nicht. Auf jeden Fall haben die drei auf der Bühne viel gelacht und ganz offensichtlich richtig Spaß gehabt. Bei “Help” hat das ganze Haus gekreischt bis zum gehtnichtmehr. Nicht wie das sonst schonmal war, dass nur zu Anfang gekreischt wurde und nach ein paar Sekunden nicht mehr, sondern wirklich durch die Bank weg! Meine Güte, das macht dann richtig Laune, man kann singen, kreischen, Luft holen, weitersingen und wenn es gerade mal nicht ohrenbetäubend ist wieder kreischen!
Nach 70 Minunten Party hab ich mich dann doch gewundert, wieso die Sets heute so lang sind. Wenig später kamen dann schon Surfin USA und Surfing Safari. Wie jetzt?? Nur ein Set, nur eine gute Stunde? Kann nicht wahr sein, oder? Tatsächlich, die drei sind danach abgegangen. Entsetzen… Erste Zugabe: Wipe out, sozusagen wie immer. Ich habe nicht mitgezählt, wie viele Zugaben es dann aber waren. Als die drei (eigentlich) endgültig abgegangen sind, haben wir nochmal so heftig Lärm geschlagen, dass dann noch eine allerletzte Zugabe kam und der Auftritt somit ungefähr zwei Stunden lang war. Non-stop, das muss höllisch anstrengend sein, Hut ab vor der Leistung! Da half es auch nichts, sich zwischendurch abzutrocknen. Die drei waren immer inerhalb kürzester Zeit wieder patschnass geschwitzt. Von wegen “die schmieren sich mit irgendwas ein, damit das so aussieht”.
Was mich ja auch immer wundert: ich habe es noch nie erlebt, dass Wolff einen Stick kaputtkriegt. Andere Drummer zerschlagen die Dinger reihenweise, nur der Wolfman nicht. *kopfkratz* Da drängt sich mir wieder die Frage auf, die sich sowieso ständig stellt, wenn ich ihn spielen sehe: wie macht er das bloß???
Jetzt aber mal der Grund, wieso ich diesen Eintrag “Out there in the Bluesclub” genannt habe. Und weil der nichts mit dem Auftritt zu tun hat, könnte ich ja mal eine Neue Farbe ausprobieren:
In den letzten Tagen (vornehmlich gestern) hab ich mir einen Pay-TV Text nach dem nächsten vorgeknöpft, um den Sinn auch wirklich zu verstehen. Bei einigen war das einfach, zwei habe ich mir dann übersetzt um sie zu raffen. Nur “Out there” fand ich wenig nachvollziehbar. Ich hab immer gedacht, es gehe um eine Ex-Beziehung. “Er” singt und “sie” schmeißt ihm alles mögliche an den Kopf. Aber wenn es so wäre, wüden viele viele Zeilen der Strophen keinen Sinn machen. Also kam als nächstes gestern nachmittag eine Grübelsession mit lena, irgendwofür muss das Germanistikstudium ja gut sein.
Nini:
eigentlich sollte man ja annehmen, dass es um eine gescheiterte beziehung geht. aber was soll dann das zeug in den strophen? *doof guck*
lena (nachdem sie sich den Text geholt hat):
boa, das is echt schwierig! wie war das “stream of consciousness” (im wahrsten sinne des wortes)? assoziationsketten?
also ich würde sagen: gescheiterte beziehung stimmt auf jeden fall; und dass das “lyrische ich” jetzt sozusagen mit den erinnerungsfetzen? oder mit dem was der/die ex ihr/ihm an den kopf geworfen hat? (“everything”) zu kämpfen hat
*grübel*
[...]
und der anfang vielleicht in etwa (ziemlich frei): wehe, wenn man einmal anfängt, die gedanken los-/zuzulassen; weiß der himmel, was dann dabei herauskommt
Nini:
hmmmmmmm
so dass das “you” tatsächlich die ex ist
und das lyrische ich versucht, mit seinem schmerz und seinen rachegefühlen klarzukommen?
lena:
ja, könnt doch so sein, oder?
da gibt’s noch so vieles, was “out there” zwischen ihnen steht (ungelöste konflikte, erinnerungen – gute oder schlechte, etc.) und das lyrische ich steht da und versucht ordnung in das gedanken-chaos zu bekommen?
Nini:
aber was macht dann der “easy chair – spun around”? easy chair ist ein polstersessel.
und was ist das “simple tonic with a bitter twist”, das er “watered down” nimmt?
also tonic mit bitterem schuss und er nimmt es verdünnt….
und wieso hit sie ihn mit her gravity???
gravity ist anziehungskraft *g*
lena:
vielleicht will er sich nicht eingestehen, dass da doch noch was ist (“i tried to keep it down”)
gut, dass ich schonmal von einem männlichen “lyrischen ich” ausgehe (schäm dich, germanistin! *g*)
Nini:
naja, ich geh auch von nem mann aus, es macht ja wohl keinen sinn, dass joey ein mädchen singt, oder?
So, das soll mal reichen… wir haben eine geschlagene Stunde lang überlegt und es bleiben trotzdem jede Menge Rätsel für uns. Da hilft nur eins: nachfragen. Joey musste erst Mal in seinem Gedächtnis nach dem Text graben und überlegen, was er denn eigentlich gedacht hatte beim schreiben. Erster Versuch: Ich glaube, ich war betrunken als ich das geschrieben habe. Nächster Versuch: das ist keine durchgängige Geschichte, das sind eher so Bilder. Dann: ich überleg mal und komm dann wieder.
Hat er tatsächlich gemacht (in der Zwischenzeit hatte ich den Text aufgeschrieben) und mir dann auch erklärt, worum es seiner Meinung nach geht. Kurzform: Die Beziehung ist nicht unbedingt am Ende, aber die beiden haben Problemchen. “Sie” will immer über alles reden (=spit it out) und “er” ist eher so der Typ, der in den Tag hinein lebt und eben nicht jeden Konflikt bis zum bitteren Ende ausdiskutieren muss. Ansonsten waren lena und ich ja gar nicht so weit entfernt. Joey hat dann übrigens noch gesagt, dass es nicht unbedingt wichtig ist, was ER sich gedacht hat, sondern dass es genauso wichtig ist, was der Hörer aus dem Lied verstehen will.
So, genug erzählt. Gestern zum Ende des gigs hatten wir noch ziemlich exakt 24 Stunden, um unsere Stimmen wieder auf Vordermann zu bekommen, damit wir heute auch wieder fleißig kreischen können. “Help” und “I feel fine” kommen garantiert. Immerhin ist heute gleich in doppelter Hinsicht “anniversary” für mich, denn heute kenn ich die drei seit exakt drei Monaten und sehe sie zudem zum zehnten Mal als Rockhouse Brothers. Wenn das kein Grund zum feiern ist! Und wer weiß, vielleicht hat Andy ja wieder Lust auf Männer in Unterhosen?
Cheers,
Nini
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