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Kindermund

Samstag 14. Aug 2010 um 08:31 Uhr

Morgens halb neun im Bad. Während ich noch versuche, meine Blickrichtung wieder in Richtung “geradeaus” zu bekommen, ist meine Tochter schon hellwach und zu kompletten Dialogen fähig.

Stupsi: “Was hast du macht?”
Ich: “Pipi. Und was hast du gemacht?”
Stupsi (guckt mich eine Weile mit großen Augen an, bevor sie antwortet): “Handy.”
Ich: “Cool, du hast ein Handy gemacht? Machst du mir auch eins?”
Stupsi: “Ja.”
Ich: “Ich hätte gerne ein iPhone.”
Stupsi: “Ich geh holen!”

Nachtrag, eine gute Viertelstunde später.
Stupsi kommt in die Küche, wo ich gerade den Kuchen mit Zuckerguss überziehe.
Ich: “Na, hast du mein iPhone mitgebracht?”
Stupsi: “Ja.”
Ich: “Und wo ist es?”
Stupsi: “Iiiiiiiiiiiiiin … Kühlschrank!”

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666 Tage

Mittwoch 10. Feb 2010 um 16:15 Uhr

Der Zahl 666 kommt ja durchaus eine symbolische Bedeutung zu. Sollte mir also die folgende Rechenaufgabe besonders zu denken geben?

Wenn ich weiterhin in dem Tempo abnehme, wie es heute gerade ist, bin ich in 666 Tagen weg (sprich 0kg schwer).

Das ist natürlich rein hypothetisch, ich werde ein paar Tage vorher aufhören ;-) Und nein, das ist nicht der gute Vorsatz für 2010. Aber der Kampf gegen den Babyspeck war auf jeden Fall mal fällig. Mein Ziel würde ich übrigens am 05.08. erreichen, also genau passend zu den Geburtstagsfeiern. Wobei Schwankungen ja absolut normal sind. Ich bin gespannt, wie die Realität aussieht. Im Moment so:

kilokurve1

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Logistik zum Abgewöhnen

Dienstag 05. Mai 2009 um 18:36 Uhr

Irgendwann wird es Zeit für ein kleines bisschen Werbung bzw. für Giveaways. Tolles Denglisches Wort übrigens, aber Schenk-mich-weg klingt blöd. Okay, nennen wir es Werbegeschenke, wobei die Bezeichnung für die Geschichte eh unerheblich ist. Die Firma, bei der ich einige Kugelschreiber und Schlüsselanhänger zur Ansicht bestellt habe, schreibt schon bei der Bestellung dazu, aus welchem Lager der Artikel kommt. Gut, kein Problem.

Heute war dann der Tag der Paketdienste: Den Anfang machte der freundliche Paketbote von DPD mit dem ersten Paket. Als nächstes kam die Post bzw. DHL, ebenfalls mit einem Paket aus der Serie. Den ups-Mann hätte ich durch das Milchglas der Eingangstür für Hermes gehalten, er brachte mir weitere zwei Packstücke. Und zu guter Letzt für heute hat der Bote von GLS einen großen Umschlag bei meinem Nachbarn abgegeben. Kein Witz und nichts dazuerfunden. Der Hammer war ein kleiner Karton, in dem ein einzelner Kugelschreiber lag. Ich wette, dass der Lieferschein und das Verpackungsmaterial zusammen teurer waren, als der Kuli.

Im ersten Moment habe ich mich gefragt, ob nicht EINE zentrale Versandstelle einfacher wäre für die Abwicklung. Aber ob die Zentrale nun sagt: “Nimm dies und das aus den Regalen, pack es in einen Karton und schick es her” oder “nimm dies und das aus den Regalen, pack es in einen Karton und schick es nach Stade” ist wohl fast egal. Wobei auf Dauer wohl eine hauseigene Spedition günstiger sein dürfte? Naja, die Versandkosten werden eh auf den Kunden abgewälzt und orientieren sich an der Anzahl der Lagerorte, aus denen eine Sendung zusammengestellt wird.

Mal sehen, was in dem dicken Umschlag von GLS drin ist.

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Pechschwarz

Samstag 18. Apr 2009 um 16:19 Uhr

Vielleicht merkt ihr es ja, dass ich das Blog von Undertaker Tom echt genial finde. Gerade habe ich mal wieder ein paar Seiten gelesen und bin dabei auf das goldene pechschwarze Ende der Nahrungskette gestoßen.

Über eines (oder auch mehreres) bin ich mir nach der Lektüre sicher:

In dem kleinen Städtchen Memoriam in Südwestmittelnorddeutschlands Osten werden Pollenallergiker nur im Winter beerdigt, damit sie durch ihre Niesanfälle nicht ihre eigene Trauerfeier stören. Aber die Besonderheiten der memoriamalischen Friedhofsordnung gehen noch weiter: Falls der allergiegeschüttelte Verstorbene wider Erwarten doch durch sein eigenes Niesen aufschreckt und sich den Kopf am Deckel des Nicht-A4-Sarges stößt, wird die Beerdigung zunächst planmäßig durchgeführt und am nächsten Tag auf Kosten des Bestatters wiederholt. Es ist grudsätzlich nur der Ankauf von Familiengräbern möglich und dieser muss auch schon zu Lebzeiten erfolgen. Außerdem ist es zwingend erforderlich, dass bereits beim Ankauf die Bestattungsreihenfolge festgelegt wird. Hierzu schlägt das Friedhofsamt vor, den jüngsten zukünftigen Verstorbenen als Ersten zu Grabe zu tragen und die weiteren Familienmitglieder dann in gewichtsmäßig aufsteigender Reihenfolge zu bestatten. Somit ist eine zügige Verdichtung des Erdreiches gewährleistet, denn die neuartigen Vollholzsärge mit ihren Wandstärken um 10cm vergehen nicht mehr schnell genug, bringen dafür aber das passende Gewicht mit. Zurück zur gestörten Trauerfeier:

Sofern in der Vorsorge eine wildfremde Person als Kostenträger eingetragen worden ist, dürften bei dieser im Augenblick des Sargablassens sowieso die Gläser wackeln, als ob eine Straßenbahn durch den Wohnzimmerschrank führe. Falls auch bei der Wiederholungsbestattung Nieser des Verstorbenen störend eingreifen, wird die gesamte Trauergesellschaft kurzerhand spontan zu einer Weltraumbestattung überredet, die der Bestatter aus dem erworbenen Leichengeld zu zahlen hat.

Toms Lesern sei noch folgender Zusatz der Friedhofsordnung mitgeteilt: Als Bestattungsunternehmen ist auf dem Friedhof in Memoriam nur die Pietät Eichenlaub zugelassen. Als Geschäftsführer der Filiale in Memoriam ist übrigens ein gewisser Henning eingesetzt, der von seinem Fahrdienstleiter Sommerfeld in allen Angelegenheiten der dreckigen Geschäfte unterstützt wird.

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Anspruchsdenken

Dienstag 31. Mrz 2009 um 19:09 Uhr

Man erlebt ja viel, aber sowas hatte ich mir bisher nicht vorstellen können. Da könnte ich bei uns im Gewerbegebiet in den Babymarkt stolzieren und die verklagen, weil die mir mein Wunschauto (einer Nachbar) oder das Klettergerüst (anderer Nachbar) nicht verkaufen wollen.

*kopfschüttel*

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Kameraattrappe gesucht

Donnerstag 11. Dez 2008 um 12:41 Uhr

Schauspielerin wird Stupsi nicht werden, das ist sicher. Sobald man ihr eine Kamera vor die Nase hält, ist schlagartig Ruhe (deswegen gibt es auch kaum Videos von ihr, wenn sie gerade mal wieder labert). Da sie neuerdings meine Hörbücher simultan in Babysprache übersetzt, hätte ich gerne einen Kameradummie für über ihren Stubenwagen. Falls jemand sowas rumliegen hat: gerne her damit!

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Fliptext

Dienstag 09. Dez 2008 um 20:17 Uhr
“¡ʇllǝɐɟǝƃ ɹıɯ ǝıs ǝıʍ ǝppıʍ ǝppıʍ ʇlǝʍ ǝıp ɹıɯ ɥɔɐɯ ɥɔı” :ɟdɯnɹʇsƃuɐl ıddıd ɥɔɐu ıǝɹɟ .ʇllǝʇs ɟdoʞ uǝp ɟnɐ ʌɐɹq ǝllɐ ǝʇɹoʍ ǝuıǝɯ sɐp ‘”ʇxǝʇdılɟ” sǝ ʇsı ǝʇnǝɥ .uǝɹǝıqoɹdsnɐ ɥɔsʇɐnb uǝpǝɾ ɥɔɐɟuıǝ uɐɯ ssnɯ lɐɯɥɔuɐɯ
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Kettenbrief

Montag 10. Nov 2008 um 18:46 Uhr

Gerade bekommen:

Sag mal bitte allen leuten in deiner liste, dass sie den kontakt mit Rebbi nicht annehmen sollen! das ist ein Virus (uber svz) der zerstort die ganze festplatte und zieht sich die daten runter, wenn ihn einer deiner kontakte erwischt, bist du auch betroffen, weil er sich durch die liste frisst! also kopier das und schick es an alle

Wenn ihr diese Zeilen lesen könnt, bin ich schon nicht mehr auf dieser Welt, denn der böse böse Virus hatte noch viel weitreichendere Konsequenzen:

Noch während ich die Nachricht las, brach mein Bett zusammen, die vollgeschissene Windel meiner Tochter explodierte und mir wurde klar, dass meine Schreibtischlampe Gammastrahlung abgibt. Da sich meine Maus urplötzlich auf 180 Grad erhitzte, erlitt ich schwerste Verbrennungen, die sich ebenfalls mit dem Virus infizierten, weshalb mein ganzer Arm abfiel. Dass mein Bildschrim jetzt nur noch flimmernde Schwarzweißbilder zeigt, ist wohl Nebensache. Durch die Maushitze ist die TAN-Liste meiner Bank verbrannt und meine Kontodaten wurden am Hamburger Hauptbahnhof auf allen Anzeigetafeln gezeigt. Die Playmobilmännchen an Stupsis Kinderwagenkette begannen so schnell zu rotieren, dass sie samt Stubenwagen und Kind durchs geschlossene Fenster geflogen sind und erst im Teich zum Stillstand kamen. Nagut, dann kann ich das grün gewordene und seltsam leuchtende Milchpulver jetzt ja wegschmeißen, sofern mein zitternder linker Arm den Dienst nicht verweigert.

Ich rufe mal beim Gehirnchirurgen an, damit er den lieben Viruskettenbriefweiterleitern wenigstens ein Paar Hirnzellen reimplantiert! *kopftischkopftischkopftisch*

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mal wieder tot

Samstag 01. Nov 2008 um 08:26 Uhr

Eigentlich hatte ich als Statusnachricht eingetippt, dass ich mal wieder total faul bin. Allerdings hat ICQ mich irgendwie missverstanden.

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Registrieren Sie doch!

Donnerstag 18. Sep 2008 um 09:06 Uhr

Vorab: Nein, ich unterstelle keine Dummheit und habe auch nicht erwartet, dass alles schon überprüft ist, was den Empfängern dieser Mail vorgeschlagen wird. Ich hab mich einfach nur sehr amüsiert.

Sehr geile Serien-E-Mail von dem Anbieter, bei dem ich gratis ein bisschen Webspace habe (in Anlehnung an meine Website ninawelt.anbieter.xx):

Hallo Nina,
wie wäre es mit einer eigenen .de Domain für ihre Webseite http://ninawelt.anbieter.xx/? Registrieren Sie doch einfach www.ninawelt.de, oder was ihnen sonst gefällt.

1. “Ihre” und “Ihnen” schreibt man groß! Nach alter und nach neuer Rechtschreibung.
2. Hab ich schon. Vor ziemlich genau sechs (!) Jahren. Aber danke für die gute Idee…

So entstehen aus Unwissenheit schöne Lacher zwischendurch.

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