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Fugenfix

Dienstag 02. Jun 2009 um 16:53 Uhr

Wie kann man Unkraut am wirkungsvollsten aus den Fugen zwischen Steinplatten entfernen? Einen halben Sommer lang (2007) habe ich gekratzt und danach per Brenner mein Glück versucht. Beides ist nicht besonders effizient, weil es nicht allzu lange hält. In diesem Jahr habe ich jetzt eine neue Taktik entwickelt: Bei uns sind die Steinplatten jeweils mit einer Reihe aus kleinen Pflastersteinen (so groß wie Klinker) voneinander abgegrenzt. Vor Monaten schon habe ich einen Teil der kleinen Steine aufgenommen, gesäubert, Wurzelgeflecht und Erde aus den Fugen genommen und die Steine wieder eingesetzt. Das funktioniert prima, dort ist noch immer kein Unkraut zu sehen. Und genau mit dieser Taktik mache ich gerade weiter.

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Ich war’s nicht

Dienstag 26. Mai 2009 um 08:40 Uhr

Der letzte von mir verursachte Stromausfall ist ja noch nicht allzu lange her. Heute bin ich dann ziemlich früh aufgestanden, um auf dem Dachboden weiterzuwerkeln. Ich hatte gerade die richtige Stelle im Drei Fragezeichen Hörbuch gefunden und war ans andere Ende des künftigen Schlafzimmers gegangen, um die Kniestockverspachtelung in Augenschein zu nehmen, als es plötzlich still wurde. Nur die batteriebetriebene Elterneinheit des Babyphons klagte piepsend darüber, dass sie nicht mehr mit der Basisstation verbunden ist.

Erster Gedanke: Irgendwas ist an das Kabelende gekommen. Oder ich habe beim Einbau das andere Steckdosenkabel auf der Seite beschädigt. Also ab nach unten, Taschenlampe schnappen und zum Sicherungskasten tigern. Aber dort sind alle Sicherungen eingeschaltet. Was könnte es noch sein?

Der FI-Schutzschalter löst nicht aus, wenn man auf den Knopf drückt. Verflixt, ist der etwa kaputt? Und ist in so einem Fall das gesamte Haus stromlos? Wie hoch wird die Rechnung des Elektrikers sein, die jetzt auf mich zukommt? Und wo habe ich Mist gebaut?

Torben, den ich per Handy erreichen kann, hat auch keine anderen Ideen. Nagut, dann schaue ich eben mal ins Telefonbuch, ob die Stadtwerke eine Störungsstelle haben. Wie gut, dass hier tatsächlich noch ein Telefonbuch aus Papier rumliegt und wir doch noch nicht komplett auf internetgestützes Telefonnummerngesuche umgestiegen sind.  Ja, haben sie. Also die Stadwerke haben eine Störungsstelle. Aber da ist besetzt. Und beim zweiten Versuch auch. Und beim dritten. Wir scheinen also nicht die Einzigen ohne Strom zu sein.

Und tatsächlich: Als ich auf die Straße gehe, um mal zu schauen, ob bei einem der Nachbarn Licht brennt (schließlich ist es Dank nahendem Gewitter ziemlich dunkel) bestätigen mit die Nachbarn von nebenan und eine Nachbarin aus unserer Parallelstraße, dass auch sie keinen Strom haben.

Ich war’s nicht, ich war’s nicht *Schweiß von der Stirn wisch*

Ungefähr 20 Minuten später ist der Spuk dann vorbei. Das Licht geht wieder an, die Telefone melden mit einem Piepsen, dass sie auf der Ladestation stehen und im ganzen Haus flammen die Standby-Leuchten wieder auf. Ich habe übrigens den Stromausfall mit einer Runde Lemmings verbracht. Ein Laptop braucht ja zum Glück nicht zwingend frischen Live-Strom.

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Verflixte Nüsse

Samstag 11. Apr 2009 um 12:56 Uhr

Mit nusstragenden Pflanzen haben wir’s hier irgendwie nicht so. Vorletztes Jahr die Hammeraktion, um den Wurzelballen der Haselnuss auszugraben. Seitdem werden Haselnüsse nur noch über den Hausmüll entsorgt und garantiert nicht auf den Kompost geschmissen. Nie weder Haselnuss!

Vermutlich droht uns im Bezug auf Walnüsse nun ein ähnliches Drama. Vor einigen Jahren hat sich eine vorwitzige Walnuss den Weg auf den Kompost zwischen Gewächshaus und Schuppen gebahnt und ist dort eifrig gewachsen. Der Kompost ist fertig, die Erde im Gewächshaus und die Metallumrandung des Komposthaufens abgebaut. Nur die Walnuss steht dort noch rum. Eigentlich soll sie versetzt werden, denn dort hat sie nicht genug Platz, um vernünftig wachsen zu können. Außerdem könnten an der Stelle prima die ganzen Holzstäbe gelagert werden, die wir immer mal zum Anbinden irgendwelcher Pflanzen brauchen. Ferner hätte ich auch für die zur Zeit überzähligen Zaunpfosten gerne genau den Platz dort. Und die große Leiter passt diagonal bestens an diese Schuppenwand, wie mein Schwiegerpaps festgestellt hat.

Blöderweise hat Frau Walnuss gleich zwei Hauptwurzeln, die genauso dick sind, wie ihr Stamm. Ich glaube Stupsis Oberarm ist ähnlich stark. Eine der Hauptwurzeln wächst senkrecht ins Erdreich, die andere bahnt sich ihren Weg beinahe waagerecht unter den Garten unserer Nachbarn. Und nu? Übergangsweise habe ich zwei Schrauben in die Schuppenwand gedreht und die Walnuss daran mit einem Stück Wäscheleine angebunden.

Der Baum kann dort aber nicht auf Dauer stehenbleiben, denn irgendwann wird er dann den Schuppen verdrängen oder die Wurzeln so schön unter selbigen ausbreiten, sodass die Bodenplatte zerknackt. Aber man knann doch auch nicht die dicken Wurzeln kappen und hoffen, dass die Nuss trotzdem wieder anwächst, oder? Eigentlich will ich die Walnuss nicht fällen, aber momentan fällt mir nichts anderes ein.

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17 Minuten

Donnerstag 09. Apr 2009 um 12:03 Uhr

So lange hat es gestern Abend gedauert, bis ich Stupsis Expedit (2×4 Fächer) aufgebaut hatte. Irgendwo muss das Spielzeug ja rein. Und jetzt ist das gute Stück sogar an der Wand verankert, damit nix passiert, wenn der kleine Zwerg daran klettern oder laufen übt. Ich geh ihr das jetzt mal zeigen und räum es mit ihr ein. Mal sehen, was sie davon hält.

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rote Raubkatze im Garten

Freitag 03. Apr 2009 um 09:07 Uhr

Gleich wird eine rote Raubkatze durch unseren Garten robben. Es ist so schön warm hier, dass unsere Lütte in ihren roten Schneeanzug mit dem schicken Leopardenprint gestopft wird und zum ersten Mal auf die Wiese darf. Angeschnallt im Kinderwagen zu sitzen findet sie nämlich langweilig, was ich gut verstehen kann. Torben wird sich den Vormittag damit um die Ohren schlagen, jede Menge Petunien, Primeln, Bellis, Wasserhyazinten und 111 Blumenzwiebeln zu pflanzen.

Und meiner einer? Ich zieh mir gerade jede Menge Hörbücher auf unseren größten USB-Stick, die mir die Zeit bei der verbleibenden Elektroinstallation auf dem Dachboden vertreiben sollen. Sowas geht nunmal am besten bei Tageslicht, weil man dann ohne Lichtschwierigkeiten alle Sicherungen raushauen kann. Und dann haben wir da ja noch ungefähr 15 Meter Kniestock, die gebaut und gespachtelt werden wollen. Irgendwie wird die Arbeit einfach nicht weniger…

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Krötenwanderung

Mittwoch 01. Apr 2009 um 15:01 Uhr

Sechs oder sieben Kröten und einen Frosch haben wir heute umgesiedelt. Irgendwie ist es ein fieses Gefühl, in Gummistiefeln in unserem hauseigenen Sumpf zu stehen, wenn einem eine Kröte über den Fuß krabbelt. Aber da der Sumpf trockengelegt werden muss, weil wir sonst den halben Garten als nicht kindersicher absperren müssten, blieb den Viechern keine Wahl. Ab ins Netz und dann schwupps in den Teich.

Ach ja: Der Sumpf ist Geschichte. Torben und ich haben ihn leergepumpt, das ganze Grünzeug rausgefischt, alle Steine von der Teichfolie genommen und selbige aufgerollt. Das Loch ist aber schon weitgehend mit geschreddertem Grünabfall und altem Laub gefüllt. Endlich mal etwas, das schneller geht, als erwartet. Eigentlich dachten wir, wir brauchen einen ganzen Tag dafür, aber es waren am Ende doch nur wenige Stunden. Vielleicht passt da ja doch eine ordentlich hohe Schaukel hin?

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Arbeitshandschuhe

Dienstag 31. Mrz 2009 um 13:01 Uhr

Ich hatte es schon nicht mehr für möglich gehalten, aber ich habe gerade eine Sorte Arbeitshandschuhe gefunden, die mir tatsächlich passt: OX-ON Maxiflex ultimate. Normalerweise muss ich entweder die “normalen” Handschuhe benutzen, die mir an jedem Finger zu groß sind. Oder ich nehme Kinderhandschuhe, die dann zwar in der Länge ganz angebracht sind, jedoch ein wenig eng sind.

Bei einem unsere Streifzüge durch die Baumarktwelt haben sich gerade zwei Paar Handschuhe bereiterklärt, exakt an meine Hand zu passen. Sie liegen eng an, sind aber nicht zu eng. Alle Finger passen, selbst der kleine Finger des Handschuhs ist nicht zu lang – wie das sonst fast immer der Fall ist. Dafür lasse ich mir diese Handschuhe dann auch gerne 4,99 pro Paar kosten. Sobald das Regal wieder aufgefüllt ist, werden wir noch ein paar Paar besorgen.

So, und jetzt geht’s auf dem Dachboden weiter. Das Ende ist nahe.

Noch ein paar Stücke Gipskarton trennen mich davon, spachteln zu dürfen. Und da es so viele Fugen sind, werde ich vermutlich schon schleifen können, wenn ich gerade erst mit dem Spachteln fertig bin. Ich hoffe, dass ich nach zwei Runden Spachtelei fertig bin und glatte Oberflächen geschaffen habe. Dann müssen die geplanten Steckdosen eingebaut und Lichtschalterkabel verlegt werden. Und dann kommt der letzte Schritt vorm Tapezieren: Weiß streichen, denn die Vliestapeten würden sonst die Farbunterschiede zwischen Karton und Spachtelmasse sichtbar lassen.

Die Tapeten haben wir gerade schon gekauft, Kleister liegt bereit und Teppich ist ebenfalls schon ausgesucht. Die Wände werden weiß gestreift und der Boden quietschorange. Wir freuen uns drauf!

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Das bewegliche Häuschen

Dienstag 24. Mrz 2009 um 12:31 Uhr

Auf der einen Seite hätten wir es nicht für möglich gehalten, auf der anderen Seite waren wir uns sicher, dass es funktionieren wird: Wir haben tatsächlich mit einem Wagenheber den abgesackten Eckpfosten unseres Schuppens anheben können. Dass er deutlich abgesackt ist, konnten wir in den letzten Jahren daran beobachten, dass der Abstand zwischen der Schuppenoberkante und dem Zaun des Nachbarn immer größer geworden ist. Kein Wunder: Die Holzständer, die den Schuppen tragen sollen, sind einfach auf Steine gestellt, die auf der Erde liegen. Und da es so nah am Boden doch öfter mal nass ist, sind die Ständer entsprechend verrottet. Für dieses Jahr sollte unser liebes Gartenhäuschen jetzt erstmal wieder sicher sein. Aber in einem der nächsten Sommer werden wir es komplett auseinandernehmen und wieder neu aufbauen müssen. Diesmal dann mit irgendwelchen Pfostenschuhen am unteren Ende, damit die nächsten Pfosten nicht wieder verrotten. Mal sehen, was die LBO dazu sagt.

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In der Falle…

Mittwoch 01. Okt 2008 um 15:13 Uhr

…sitzt ein Igel im Lichtschacht vor unserem Kellerfenster. Ich hoffe jetzt mal, dass er es schafft, an dem Kantholz hochzuklettern, das ich ihm in den Schacht gelegt habe. Falls nicht, werd ich nachher wohl mal dicke Handschuhe holen müssen und das Kerlchen befreien. Hoffentlich schafft er es dann weiter als bis zur Bundesstraße.

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Ich zieh doch nicht in ne WG

Sonntag 08. Jun 2008 um 11:26 Uhr

Die Vorgeschichte.

Ich kann es gerade kaum fassen, aber unser Untermieter hat sich entschließen lassen, auszuziehen. Offensichtlich hat der Wink mit dem Zaunpfahl und den angemalten Immobilienanzeigen dann doch geholfen. Yippieh! Das von mir beobachtete Gespräch fing wohl so an, dass er ein wenig angefressen reagiert hat und erstmal daran erinnert werden musste, dass er selbst gesagt hatte: “Wenn ihr was seht, könnt ihr mir ja Bescheid sagen.” Genau das hab ich getan.

Dabei hatte ich mir so schön zurechtgelegt, wie ich an allen schwarzen Brettern der Stadt “Untermieter zu verschenken” inserieren wollte *kicher*

Zum 25. Juni zieht er aus, dann haben wir theoretisch noch vier Wochen Zeit, aus dem Raum ein Kinderzimmer zu machen. Mit Wiese und Himmel, Giraffe an der Wand, neuen tollen Jalousien in den Fenstern und unserem Wunschteppich auf dem Boden. Geil! Dazu eine frisch bunt lackierte Wickelkommode, ein Sofa zum Stillen, ein süßes Mobile im Fenster… So macht das wieder Spaß, ich liebe solche Planungen.

@Coco: Bevor ich das vergesse sag ich hier schonmal Bescheid: falls mein Klapptritt nach der Renovierung in HH bei euch gelandet ist, könnte ich den brauchen. Und den Overheadprojektor bitte auch, jetzt lohnt es sich ja *strahl* Vielleicht lässt sich da eine “Transportunion” mit dem Kinderbettchen organisieren?

@Lena: Die Liege braucht dann erstmal nicht neu bezogen werden. Aber du darfst natürlich trotzdem herkommen. Vielleicht können wir ja zusammen die Giraffe entwerfen? Und gleich noch ein paar andere Zoobilder dazu? Und was mach ich jetzt mit meiner Bordüre?

*Durch die Gegend hüpf*

Jetzt bin ich wieder rundum glücklich! Es wird halt doch alles gut.

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