geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Dienstag 26. Mai 2009 um 19:17 Uhr
Neues vom Dachboden: Der Schornstein samt Mauerrest soll hinter einer Verkleidung verschwinden. Das sieht soweit nicht allzu aufwändig aus, aber wir hätten gerne eine runde Verkleidung. Also sozusagen eine aus der Mauer wachsende Rundsäule. Für solche Belange gibt es spezielle Platten, die aus Hartschaum bestehen und schon fertig eingeschnitten sind, damit man sie “biegen” bzw. an eine Rundung anpassen kann. Der Preis einer solchen Platte liegt etwa bei 30 Euro, allerdings bräuchte ich zwei Stück. Okay, 60 Euro für ein Highlight könnte man sich ja noch gefallen lassen…
…wenn die Bruchfugen nicht mit einer ganz speziellen Fugenmasse ausgespritzt werden müssten. 300ml dieser Masse kosten 7 Euro und ich würde mit einer Kartusche ungefähr 6 Fugen schaffen. An der Stelle habe ich dankend abgelehnt, denn normale Spachtelmasse kann ich angeblich nicht verwenden. “Ich darf Ihnen nur das sagen, was der Hersteller empfiehlt” war der Tenor in beiden Baumärkten. Dass eine Rundsäule mit Gipskarton realisierbar ist, konnte sich im Baumarkt niemand vorstellen. “Gipskarton kann man ja nicht biegen!”
Ach was! Das ist ja ganz neu für mich. Die sogenannten Flexplatten mit Hartschaumkern sind übrigens auch nicht biegbar, sondern vorgeschlitzt. Kann man das nicht mit Gipskarton realisieren? “Nein, das geht nicht. Da sind ja auf beiden Seiten Kartonschichten, das bricht!” Richtig. Der Gips soll ja auch brechen, das wäre der Plan, denn nur eine Kartonschicht – die hintere bzw. in der Säule die innere – muss heil bleiben. Meine Säule würde einen Radius von schätzungsweise 30cm oder sogar mehr haben. Man kann ja mal mit einem Reststück testen, was passiert.
Na ratet mal: Auf dem Dachboden trocknet eine kleine kreisrunde Säule mit ca. 15cm Radius fröhlich vor sich hin. Wenn ich das Ding stabilisiert bekomme, darf Stupsi da später drauf sitzen. Ich habe den Karton alle 2cm eingeschnitten, jede Schnittkante gebrochen, das Gebilde um eine runde Schüssel herum gestellt und verspachtelt.
Mein nächster Test wird ein Zehneck mit einer Seitenlänge von 2,5cm. Und danach werde ich entscheiden, in welchem Abstand geschlitzt werden muss, wenn es an die “echte” große Säule geht. Das Einzige, was mir zur Zeit noch Sorgen macht, ist die Frage: Womit gebe ich die runde Form vor? Mehrere deckungsgleiche und exakte Kreise aus Holz auszusägen, dürfte ziemlich schwierig sein. Ob ich im Baumarkt fragen sollte?
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Bastelei,
Renovierung
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Dienstag 24. Feb 2009 um 14:17 Uhr
Es gibt einen neuen Konzertbericht: Wise Guys in Hamburg, Große Freiheit 36.
Außerdem hat bei mir die Bastelwut wieder zugeschlagen: Ich baue einen Bällchenpool.
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Bastelei,
Ninawelt,
Renovierung
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Samstag 27. Dez 2008 um 22:14 Uhr
Was macht man mit einem Baby, das eigentlich nur dann zufrieden ist, wenn es richtig viel zu Erleben gibt? Wenn der Zwerg ja schon krabbeln könnte, wäre das einfach. Leider kann Stupsi das noch nicht und mit dem gezielten Greifen hapert es auch. Also habe ich ihr heute kurzerhand eine Schaukel gebaut, die Torben und ich bequem vom Sofa aus anschubsen können. Und bevor jetzt einer das Jugendamt ruft: Ich hab an den Ringhaken selbst drangehangen und die gesamte Konstruktion mit mehr als dem Doppelten von Stupsis Körpergewicht getestet. Bevor sie zu schwer sein wird, wird sie zu groß und die Kiste durch eine richtige Kinderschaukel ausgetauscht.

Ach ja: In so einer genialen Babyschaukel kann man dann auch futtern und selig einschlafen. Sehr praktisch für Mama und Papa.

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Stupsi
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Samstag 04. Feb 2006 um 21:08 Uhr
So muss sowas gehen!
In der Küche dudelt Pay-TV und ich steh auf einer abenteuerlichen Konstruktion aus Brettern und meiner Leiter über der Dusche um zu tapezieren. Moment, der Reihe nach:
In meinem Badezimmer meinten sich über der Dusche lustige dunkle Flecken an der Tapete sammeln zu müssen. Abwischen hat nicht geholfen, Essig auch nicht. Also habe ich beschlossen, die Ecke neu zu tapezieren. Ursprünglich hatte ich das ja schon Weihnachten machen wollen, aber da war ich ja dann doch bei Mirko und in D’dorf. Und so wurden vorgestern spontan die fraglichen Tapeten von der Wand gerissen und selbige mit Desinfektionsmittel eingesprüht.
Heute dann die Weiterführung der Aktion, von gestern berichte ich in einem gesonderten Eintrag. Ab zum Baumarkt, Spachtelmasse, Farbe und diversen Kleinkram kaufen. Da mich der nette junge Mann belehrte, dass Schimmel im Zweifel eh wiederkommt, hab ich dann doch die billige Farbe genommen. Also knapp 9 Euro für 2,5l statt 16 Euro für die spezielle Bad- und Küchenfarbe.
In meiner Dusche stand ja schon die Leiter, aber auf Dauer sah das ein bisschen unbequem aus. So über Kopf arbeiten soll ja auch ganz ungesund sein. Abhilfe schaffen zwei Bretter, die ich schick auf 78cm Länge gesägt habe (und da sag noch einer, Frauen brauchen keine Stichsäge) und die jetzt über der Duschwanne liegen. Darauf steht die Leiter. Sieht alles ein wenig abenteuerlich aus, aber ich finde das gesünder als mich in der Dusche auf einen Barhocker zu stellen.
Ist tapezieren schwer? Nun, ich habe das noch nie gemacht, aber irgendwann ist immer das erste Mal. Spachteln ging ganz gut, danke an den Meister, der uns das damals beigebracht hat. Tapeten zuschneiden ist auch ganz einfach, Kleister anrühren kann auch jeder. Und oh Wunder: Obwohl es lustig ums ganze Fenster herumgeht, ist auch tapezieren nicht so schwer, wie ich gedacht hatte.
Drückt mir mal die Daumen, dass das Zeug auch morgen noch dran ist.
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Haus & Garten
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Sonntag 23. Okt 2005 um 09:48 Uhr
Moin.
Nein, ich schreibe jetzt keine lange Abhandlung über meine zehn Tage Wellnessurlaub auf dem Bauernhof meiner Tante. Die kommt später.
Eigentlich will ich gerade nur mal loswerden, dass ich brav früh aufgestanden und sogar schon meine halbe Stunde gejoggt bin.
Jetzt gehts dann unter die Dusche und danach vernichte ich den gestern schon zubereiteten Spritzgebäckteig.
Was für ein Anfang in einen Sonntag.
Cheers,
Nini
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Kreatives,
RHB
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Dienstag 16. Aug 2005 um 17:35 Uhr
Die ganze Bastelei war relativ einfach, auch wenn ich das nicht geglaubt hätte. Nach drei Arbeitsgängen mit Holzkitt aus der Tube und einem feinen Schleifschwamm war das Griffbrett richtig schön glatt. Einziger Nachteil: Da man bei meinem Griffbrett die Holzmaserung sehr deutlich sieht (die Färbung liegt zwischen schwarz und nussbaum) brauchte ich gar nicht versuchen, die Ritzen von den Bundstäbchen unsichbar zu verspachteln, das hätte eh nicht funktioniert. Oder nur mit restauratorischem Aufwand. Aber da dieser Bass eh nur ein Testobjekt ist, kann ich damit voll und ganz leben. Nach dem letzten Feinschliff und ordentlichem abpinseln habe ich das Griffbrett noch mit ein bisschen Holzöl eingeölt und das gute Stück wieder komplett zusammengeschraubt.
Die ganze Bastelei war gestern… er hat dann auch noch nagelneue Saiten bekommen und mittlerweile hält er sogar die Stimmung wieder. Alles in allem ist die Bastelei also voll gelungen!
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Bastelei
geschrieben von Nina | in der Kategorie "Allgemeines"
Sonntag 14. Aug 2005 um 20:25 Uhr
Heute scheint der Tag zu sein, an dem ich verrückt genug bin für sowas.
Seit ich irgendwann mit 17 bei Musik Produktiv in Ibbenbüren einen Warwick Fretless in der Hand hatte, träume ich davon, auch so einen Bass zu haben. Mein alter E-Bass muss schon lange damit leben, dass ich ihm androhe, die Bundstäbchen rauszurupfen und heute hab ich das getan! Wider Erwarten war das auch gar nicht sooo schwer, denn wenn man mit einem Messer drunter fasst, kann man die leicht rausreißen. Okay, klar, ein paar Mal ist das Griffbrett neben den Bundstäbchenschlitzen ein bisschen gesplittert, aber ich muss diese Schlitze ja eh mit Holzkitt zuspachteln. Da ich für diese Aktion den Bass fast komplett zerlegt habe, habe ich auch endlich den Grund entdeckt, wieso er ständig brummt und nicht so will wie ich: vom Volume-Regler ist nur noch ein einziger Draht an der Buchse fest… das KANN ja nicht funktionieren. Folglich steht auf der Einkaufsliste für morgen außer dunklem Holzkitt auch noch ein Lötkolben und Lötzinn, damit ich den Regler wieder festlöten kann. Ob ich bei der Gelegenheit gleich noch superfeines Schmirgelpapier mitbringe, um die misslungene Lackiereung meines anderen Basses zu retten? So mattschwarz sieht der bestimmt besser aus als glänzend schwarz mit Lacknasen
Greetz,
Nini
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Bastelei
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