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El Porto – Seitentasche Tag 2

Sonntag 10. Jun 2012 um 19:14 Uhr

Der zweite Nähtag für die Seitentasche beginnt mit frischen Nerven und einer weiteren Runde Geometrie. Versteht mich nicht falsch, mir macht das Spaß. Aber je länger es dauert, desto länger brauche ich, bis meine allererste El Porto endlich fertig ist. Ich erspare euch die Details, auf dem Foto seht ihr deutlich, dass ich noch ein bisschen zeichnen und rechnen musste. Mein Ziel: Die Seiten, Front und Unterkante der Seitentasche werden schwarz und nur der Reißverschlussstreifen wird bunt.

Jetzt wird ganz mutig zugeschnitten: Zwei Bögen als Seitenteile und die Front-Unterkanten-Kombi schneide ich samt nahtzugabe aus schwarzem Stoff aus. Der auf dem Foto zu sehende Strich dient dazu, die linke Stoffseite zu markieren.

Dann wird mal wieder gesteckt wie wild, dann das Runde muss schon wieder ans Eckige.

Es klappt! So sieht die Seitentasche jetzt aus:

Allerdings sind die Ecken echt kniffelig, ich will mir da noch eine zweite Strategie überlegen, wie das besser funktioniert. Für diese Tasche muss es jetzt so weitergehen, aber für die nächste werde ich die Konstruktion der Seitentasche optimieren müssen.

Weiter geht es mit dem Reißverschluss. Ich nehme meinen Punktestoff, bügle jeweils einen Zentimeter um und nähe zwei Streifen davon an ein ausreichend langes Stück Endlosreißverschluss mit zwei Zippern.

Das Zusammennähen der Seitentasche ist eine elende Fummelarbeit und es gelingt auch nicht ohne kleine “Knuffelecken”. Richtig zufrieden bin ich nicht, obwohl das Ergebnis für den ersten Versuch alles andere als schlecht ist!

Hier die Knuffelecken:

Diese Knuffelecken sind an den Ecken entstanden, wo die Seitenbögen einen sehr spitzen Winkel haben. Da ist es einerseits sehr schwer, die Nahtlinie exakt zu treffen. Andererseits hat man kaum Platz für Stoff, Nähmaschinenfüßchen und Finger. Egal, Hauptsache die Tasche wird jetzt so langsam mal fertig!

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El Porto – Seitentasche mit Reißverschluss

Samstag 09. Jun 2012 um 21:07 Uhr

Eigentlich ist diese El Porto ja nur das Übungsprojekt für Lenas Yogatasche. Sie wünscht sich ein Fach, in das ein großes Handtuch passen wird. Am Telefon erkläre ich ihr spontan, dass wir dann eben die originalen Seitentaschen mit den Gummizügen weglassen werden und ich dafür eine aufgesetzte Reißverschlusstasche nähen werde.

Tja… das kommt davon, wenn man so große Töne spuckt: Man darf gleich beim ersten Versuch den Schnitt modifizieren. Okay, dann besinne ich mich mal auf das, was ich kann, nämlich zeichnen. Sie ist zwar zehn Jahre her, aber ich hab meine Zeichnerausbildung nicht vergessen. Zunächst denke ich kurz über eine komplett rechteckig genähte Tasche nach. Diese würde auch toll an eine Tasche passen, die eckig ist. Aber die El Porto ist kreisrund, also muss ich ganz schnell den Tatschen ins Auge sehen und in meinem Hirn nach Kreisberechnungen und -konstruktionen graben. So stelle ich mir das vor:

Ich will, dass die Tasche 25cm hoch wird, damit DIN A4 quer reinpasst und auch eine Zeitschrift in diese Vordertasche gesteckt werden kann. Gut, jetzt die Berechnung dazu: Die El Porto hat zum zusammengenähten Zustand einen Durchmesser von 25cm, also muss ich mit einem Radius von 12,5cm rechnen. Jetzt gilt es zu ermitteln, welchen Winkel ich nehmen muss, damit die Bogenlänge 25cm beträgt. Wir brauchen a) die Formel für den Kreisumfang und b) Dreisatz.

Umfang = 2*Pi*r = 2 * 3,1415 * 12,5cm = 78,5cm

Jetzt noch der Dreisatz:
Eine Bogenlänge von 78,5cm gehört zum vollem Kreisumfang, also zu 360°.
Eine Bogenlänge von 1,0cm gehört somit zu 360°/78,5cm.
Daraus ergibt sich für 25cm Bogenlänge: 360°/78,5cm*25cm = 114,6°.

Ja, viele von euch haben Dreisatz mit irgendwelchen Multiplikationen über Kreuz gelernt und können direkt die komplette Formel hinschreiben. Ich mach das immer in drei Schritten, das Ding heißt ja DREIsatz!

Ach ja, wofür brauchte ich das eigentlich? Richtig, die Seitentasche. Auf dem nächsten Bild seht ihr die Konstruktion des Seitenteils der Seitentasche. Farbig angelegt sind die Nahtzugaben.

Sieht total professionell aus, oder? Na ich lege mal zur Sicherheit eines der Seitenteile auf die Zeichnung. Und schon stelle ich fest, dass das so eher doof wird. Seht selbst:

Auf dem Foto kann man schön erkennen, dass die Seitentasche unten und oben zu weit übersteht. Ihr seht auch schon zwei dicke Bleistiftstriche, die markieren, wie ich das noch einmal umkonstruieren will. Für den Abend gebe ich entnervt auf und gehe fernsehen.

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El Porto – Cargotasche

Freitag 08. Jun 2012 um 18:58 Uhr

Als Nächstes ist die Cargotasche an der Reihe. Hier wird ein etwas kleinerer Kreis benötigt, auf den noch eine Tasche mit Gummizug aufgesetzt wird. Den kreis kann man wieder prima mit Hilfe eines Tellers ausschneiden. Ich nehme den gepunkteten Stoff dafür. Allerdings erscheint der mir dann doch ein wenig dünn, sodass ich ihn mit einer Lage grober Baumwolle in weiß hinterlege und die beiden in der Nahtzugabe zusammensteppe. Beim Schnittteil für die aufgesetzte Tasche mit Gummizugtunnel ist zunächst der Tunnel zu nähen. Dann muss diese Tasche auf den Kreis gesteckt werden. Ich habe unten in der Mitte angefangen und dann erst die eine und dann die andere Seite an den Kreis gesteckt. Mit Glück ist es gleich beim ersten Mal so gleichmäßig, dass die Oberkante des Tunnels waagerecht auf dem Kreis zu liegen kommt. Wenn das nicht klappt, wird eine der Seiten erneut gesteckt.

Sobald das passt, wird das Gummi eingezogen. Ich habe mich für recht breite und starke Gummilitze entschieden. Das Gummi wird eingezogen, an einer Seite festgesteckt und an der anderen noch nicht abgeschnitten. Die Aufsatztasche schlägt im Moment noch Wellen, aber dagegen hilft gleich das Gummi.

Von der festgesteckten Seite aus kann nun die Aufsatztasche angenäht werden. Dabei sollte man ruhig mehrfach über das Gummi steppen. Solange das in der Nachtzugabe geschieht, sieht man das hinterher nicht aber hat die höhere Stabilität. Bevor auf der gegenüberliegenden Seite das Gummi festgenäht wird, zieht man es soweit stramm, dass die Aufsatztasche dicht am Kreis anliegt. Dann allerdings darf das Gummi nicht mehr gedeht sein, denn sonst zieht es am Ende auch die Cargotasche zusammen. Jetzt wird auch auf dieser Seite mehrfach gesteppt und das Gummi abgeschnitten.

Für die Reißverschlussstreifen passt es prima, einen Stoffrest vom Trägerzuschnitt zu nehmen, sehr praktisch.

Tja, und wenn man dann nicht ganz exakt arbeitet, landet der Reißverschluss auch schon einmal nicht mittig an der Oberkante der Cargotasche… Macht nichts, diese Tasche ist zum Glück für mich selbst. Für die nächsten Versionen weiß ich aber, dass ich bei den Streifen für die Cargotasche lockere 5cm zugeben sollte, um solche Fehler ausgleichen zu können. Oder ich mache diesen Taschenteil nicht noch einmal zweifarbig, dann fällt das nicht so auf ;-)

Das Aufsetzen der Cargotasche an das Seitenteil der El Porto klappt zum Glück auf Anhieb gerade. Diesmal habe ich das Seitenteil ungefüttert gelassen, sodass es mit aufgenähter Cargotasche nicht ganz glatt zu liegen kommt. Ich bin aber optimistisch, dass das nach dem Zusammennähen nicht mehr auffallen wird.

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El Porto – der Träger mit Medientasche

Donnerstag 07. Jun 2012 um 22:28 Uhr

Als Nächstes geht es um den Träger. Im Originalschnitt sind zwei Trägerversionen abgebildet, eine für Kinder und eine für Damen. Beide sehen zu kurz aus für die Art, wie ich meine Taschen trage. Also schlinge ich mir ein Maßband über die Schulter um zu ermitteln, welche Länge der Träger haben sollte.

Als nächstes zeichne ich mir einen verlängerten Träger, gebe die Nahtzugaben hinzu und schneide das Schnittteil aus. Damit sich der Träger nicht so leicht dehen oder verknuddeln kann, beschließe ich spontan, dass ich eine Schicht Bügeleinlage in den schwarzen Stoff bügeln werde. Leider habe ich nur noch einen kleinen Rest der Einlage und muss gut überlegen, wie ich möglichst viel rausholen kann. Da kommt es natürlich sehr passend, dass die langen Kanten beide schnurgerade sind und somit ein nettes Puzzle ergeben.

Wer das nachmachen möchte muss aufpassen: Zwei Mal muss der Trägerteil mit dem “Gesicht” nach unten platziert werden und zwei Mal mit dem Gesicht nach oben.

Nach dem Ausschneiden bügle ich die Einlagenteile direkt auf meinen schwarzen Stoff auf und schneide erst anschließend den Träger aus dem schwarzen Stoff aus. Das spart mit ein Mal mühsames Anzeichnen, und ich bin ja bekantlich faul.

Noch ein Tipp zum Stoff schneiden: Wer auf dem nächsten Bild genau hinguckt wird sehen, dass ich nach dem Bügeln den schwarzen Stoff mit Stecknadeln direkt in mein Bügelbrett gepiekst habe, um den bunten Stoff zuzuschneiden. Das spart noch ein zweites Mal Anzeichnen ;-)

Auf den Träger kommt die Medientasche für den mp3-Player. Ich muss meine ein wenig in den Abmessungen anpassen, damit sie zum neuen Träger passt. Um ihr ein wenig Volumen zu geben, habe ich die Unterkante etwas länger gelassen, um sie (später) mit zwei kleinen Falten anzunähen. Die Oberkante ist nicht verlängert, denn die soll dicht am Träger anliegen. Der gepunktete Stoff hat dabei den witzigen Vorteil, dass ich mir für die Oberkante genau eine Stelle des Stoffes auswählen konnte, die die Punkte halb in einer und halb in einer anderen Farbe erscheinen lässt.

Zunächst wird die Oberkante umgenäht. Danach steppe ich noch eines meiner schicken Webetiketten auf die Medientasche, denn eines davon kommt auf jede meiner Taschen. Dann schließlich steppe ich die Tasche auf den schwarzen Trägerstoff. Dabei muss man darauf achten, dass die Naht dicht genug am Rand ist, um hinterher nicht mehr sichtbar zu sein.

Auf dem Foto seht ihr schon, dass ich zusätzlich einen Druckknopf zum Verschließen angebracht habe. Mit den KAM-Snaps ist das echt einfach, das hätte ich nicht gedacht. Auf dem Punktestoff ist der Knopf durch die mehrfach liegende Kante gesteckt, das hält locker. Auf der Rückseite des schwarzen Stoffes bügle ich vorsichtshalber noch drei Schnipsel Bügeleinlage auf. Es wäre zu ärgerlich, wenn der Träger nur deswegen ein Loch bekäme, weil ich den Druckknopf nicht genug unterstützt habe.

Aber wie bügelt man die Rückseite des schwarzen Stoffes, wenn auf der Vorderseite schon die Medientasche aufgenäht und der Knopf angebracht ist? Ich habe mich neben dem Bügelbrett umgesehen und schlicht und einfach ein aufgerolltes Paar Socken in die Tasche gestopft ;-) Schon klappt das Bügeln wunderbar!

Dass anschließend die beiden Trägerteile zusammengenäht werden, wird euch wohl nicht überraschen, oder? Davon gibt es keine Fotos, denn es sind nur zwei lange Nähte mit einem kleinen Knick in der Mitte. Ein Tipp zum Knick: Ich hab an der Stelle angehalten mit im Stoff steckender Nadel, das Füßchen angehoben und den Stoff um die paar Grad gedreht. Damit habe ich nicht plötzlich eine Kurve in der Naht, wo eigentlich gar keine sein soll, sondern eine akkurate Ecke.

Schon ist das Nähen des Trägers fertig, er muss nur noch gewendet werden. In allen Anleitungen steht, dass man lieber den Teil ohne Medientasche durchziehen soll. Aber wie? Ich hab ja schon kleine Hände, aber auch die passen nicht durch den Träger durch. Hier der Beweis:

Die Lösung: Ich besitze ein 30 cm-Lineal mit einem Loch am Ende. Das habe ich in den Träger gesteckt, mit einer Sicherheitsnadel die beiden Ecken daran befestigt und schon hatte ich eine Möglichkeit zum Durchziehen.

Während des Durchziehens hat man zwischendurch einen ziemlich faltigen Knuddelhaufen vor sich…

…aber schließlich guckt das Lineal auf der anderen Seite aus dem Träger wieder heraus.

Jetzt kann man die Sicherheitsnadel auch wieder herausnehmen, und das letzte Stückchen mit der Hand durchziehen. Auf dem Bild sieht man sehr schön die beiden Zipfel über der Medientasche.

Nach dem Wenden ist noch eines dringend fällig: Bügeln! Es gibt da so einen Spruch: Gut gebügelt ist halb genäht. Wer es nicht glaubt, wird es spätestens beim Nähen einer El Porto merken!

Fertig, das war der Träger. Hier ist also das Zwischenergebnis bisher: Ein Träger und die Gucklochtasche!

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El Porto – Gucklochtasche

Donnerstag 07. Jun 2012 um 20:26 Uhr

Hallihallo, in diesem Artikel widme ich mich der Gucklochtasche. Der Anfang ist simpel: ich habe Glück und finde – wie von Uschi vorgeschlagen – einen teller mit 27cm Durchmesser. Damit sind die beiden Kreise aus Oberstoff schnell geschnitten. Ich hätte die Tasche gerne mit etwas dickerer Vlieseline (H630) gefüttert, also schneide ich auch daraus einen Kreis und bügle den auf.

Der kleine Kreis ist schnell angezeichnet. Statt einer CD funktioniert auch ein Becher prima, mein Stiftebecher hat einen Durchmesser von genau 10cm. Also stecke ich die Teile aufeinander und beginne, den kleinen Kreis abzunähen. Allerdings…

…war meine Oberfandenspannung falsch eingestellt und damit bekam ich beim ersten Versuch eine wunderschöne stylische Schlingennaht. Mist! Also nochmal auftrennen und neu nähen.

Das Herausschneiden des kleinen Kreises geht auf folgendem Weg prima: Man klappt den Kreis mittig zusammen und macht einen kleinen Schnitt in der Knickkante. Danach kann man in dem entstandenen Schlitz prima ansetzen, um den Kreis auszuschneiden.

Anschließend muss das Gucklochteil gewendet werden. Nach dem Wenden muss der Kreis dringend plattgebügelt werden. Wieso das so ist, zeigt das nächste Bild sehr anschaulich: Der Kreis ist komplett “krumpelig” und könnte so nicht weiter verwendet werden.

Damit ist der schwierige Teil der Gucklochtasche schon geschafft. Sehen soll man in meinem Guckloch den bunt gepunkteten Futterstoff. Zur Auswahl des passenden Ausschnittes habe ich das fertig gebügelte Guckloch so lange auf dem Stoff hin und her geschoben, bis mir der Ausschnitt gefiel. Anschließend habe ich wieder den Teller zum Einsatz gebracht und den Kreis ausgeschnitten. In das Loch will ich ein Stückchen Webband samt einem kleinen D-Ring einnähen. Damit der das Webband schnell fertig ist und ich es nicht nähen muss, klebe ich auf eine Bandhälfte zwei Streifen Stylefix.

Mein Plan mit diesem haken: Ich möchte hinterher zum beispiel so ein kleines Kerlchen als Schmuck dranhängen können, wie hier:

Jetzt wird noch eine Runde knappkantig herumgenäht und schon ist das erste Teil meiner El Porto fertig!

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Tasche in der Tasche

Mittwoch 06. Jun 2012 um 23:37 Uhr

Neben dem Monsterprojekt “zwei mal El Porto in wenigen Tagen” habe ich mir die Wartezeit auf das Material ein klein wenig verkürzt. Meine aktuelle Tasche aus dem pinken Plüsch hat ja mangels Nählust und mangels Zeit keine Innentaschen bekommen. Also brauchte ich eine Tasche, die mein Portmonnee, Handy, Blackberry und meinen mp3-Player beherbergen kann.

Und weil ich das a) witzig fand und b) noch passende Reststückchen da waren, hat die Minitasche ein zweifarbiges Futter bekommen.

Hier das Ergebnis:

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El Porto – Teil 2

Mittwoch 06. Jun 2012 um 13:10 Uhr

Hilfe ist das schwierig! Mein erstes Problem Die erste Herausforderung: Im Schnittmuster ist zwar angegeben, welches Teil man wie oft brauchen wird. Aber leider sind diese Angaben nicht nach Oberstoff und Futterstoff getrennt und ich will ja zwei verschiedene Stoffe benutzen. Also entscheide ich mich dafür, eben nicht erst alles Teile zuzuschneiden, sondern nach und nach vorzugehen. Da sich der schöne bunt gepunktete Futterstoff noch in der Waschmaschine dreht, habe ich meinen schwarzen Oberstoff eben bereits gebügelt und will jetzt anfangen. Als erstes habe ich mir überlegt, werde ich die Gucklochtasche nähen.

Also spicke ich jetzt schnell noch einmal in Uschis Tutorial, wie sie das genau gemacht hat, dann suche ich mir einen Teller mit 27cm Durchmesser und dann geht es los. Okay, ich werde Fotos machen, damit ihr das nachvollziehen könnt.

Danach knöpfe ich mir den Träger vor. Was mir da aufgefallen ist: Der Träger für die Damenversion sieht relativ kurz aus. Da ich Taschen eigentlich immer so umhänge, dass der Träger auf der linken Schulter liegt während die Tasche an meiner rechten Seite baumelt, muss ich da in die Verlängerung gehen. Aber das solle nicht so schwer sein…

Bis gleich, Guckloch, ich komme!

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El Porto – Teil 1

Mittwoch 06. Jun 2012 um 12:15 Uhr

Moin moin alle zusammen. Ich gehe nach einer langen Pause wieder unter die Blogger, denn ich habe mir ein neues Hobby an Land gezogen, über das es sich zu bloggen lohnt: Ich nähe! Die ersten Projekte sind schon fertig und es geht los, dass sich auch Freunde etwas von mir wünschen. Lena habe ich zum Geburtstag einen Gutschein für eine Tasche geschenkt und sie wünscht sich eine Yogatasche, in der sie ihre Yogamatte und diversen anderen Kram unterbringen kann. Das war für mich eine hervorragende Gelegenheit, mir endlich das Schnittmuster “El Porto” von Farbenmix zu gönnen.

Gestern kam es hier an. Da das Material für Lenas Tasche leider noch nicht hier sondern nur auf dem Status “versendet” ist, habe ich somit die Gelegenheit, die erste El Porto für mich selbst zu nähen (ich muss ja üben, damit das Gebrutstagsgeschenk ohne nerviges Auftrennen durch die Nähmaschine läuft). Das Schnittmuster selbst kommt samt einer Anleitung auf einem riesigen Bogen Papier ins Haus geflattert. Zusätzlich habe ich mir eine hervorragende Fotoanleitungergoogelt. In dieser zeigt Uschi (Klasse Kleckse) in einzelnen Schritten ihren Weg zur fertigen El Porto. Uschis Bilder sind super, die Erklärungen simpel und ich hatte beim Lesen fast das Gefühl, ich könne die El Porto jetzt auch ohne Schnittmuster nähen. Allerdings habe ich bei meinen letzten Taschen die Erfahrung gemacht, dass schon das anpassen eines Schnittmusters viel Arbeit ist. Das Erstellen eines komplett neuen noch viel mehr und so habe ich mich gegen ein freihändies Nachnähen entscheiden. Ich bin zwar verrückt, aber nicht so.

Für meine eigene Tasche hab ich den passenden Oberstoff schon vorgewaschen hier liegen: Schwarzer Stoff aus 75% Baumwolle und 25% Polyester, der wunderschön glänzt aber trotzdem von den Fäden her relativ grob ist. Futterstoff aus reiner Baumwolle habe ich eben neu ergattert, den stecke ich jetzt mal schnell in die Waschmaschine und den Trockner, während ich mir das Schnittmuster ganz genau angucken und die Anleitung durchlesen werde. Ihr hört wieder von mir, sobald die ersten Erfolge zu verzeichnen sind.

Bis dahin liebe Grüße,
Nina

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Webdesign

Samstag 27. Aug 2011 um 17:28 Uhr

Ich habe vo ein paar Tagen im (beim?) designtagebuch das Buch “Modernes Webdesign mit CSS” gewonnen. Es kam blitzschnell hier an und ich habe es bereits durchgelesen verschlungen. Nachdem es in den letzten Monaten außer auf meinem Facebookprofil ziemlich still geworden ist, würde ich jetzt gerne wieder durchstarten. In dem Buch sind einfach zu viele zu gute Ideen drin, die nach Umsetzung schreien.

Mein Problem? Mir gefällt das Design meiner Website und meines Blogs noch immer so gut, dass ich das gar nicht ändern möchte! Klar, das spricht entweder für das Design oder gegen meinen Geschmack. Aber was nehm ich mir dann jetzt vor zum hübschmachen?

Eine erste Idee: Ich bau ein Wiki in meine Seite ein und klugscheiße ein bisschen in der Gegend herum. Mindestens zwei Themen fallen mir direkt ein, die ich darin abbilden können würde. Oder auch drei oder vier. Aber da habe ich nur ein paar Nächte Design vor mir und viele viele Nächte Pflegeaufwand. Hm.

Ich muss auch noch immer die Website meiner Firma mit Leben füllen. Aber auch da ist ein Design schon längst gefunden, es fehlt nur der Inhalt.

Any ideas?

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VBA: Hintergrundfarbe einer UserForm an eine andere übergeben

Freitag 20. Aug 2010 um 12:00 Uhr

Das hat man davon, wenn man direkt von Anfang an ein “schönes” Programm schreiben will: Man schlägt sich stundenlang mit optischem Schnickschnack herum und die eigentliche Funktion des Programms kommt später. Ich muss dringend an meiner Programmierreihenfolge arbeiten ;-)

Mein Ziel ist, dass der Benutzer des Programms die Farbe der Oberfläche selbst festlegen kann. Für das erste Formular, auf dem sich die Farbwahlbuttons befinden, klappt das prima. Aber wie übernehmen die nächsten Formulare das? So:

Public Sub cmdButtonzumFormular2_Click()
‘erst im Hintergrund laden
Load frmFormular2
‘die Hintergrundfarbe des aktuellen Formulars wird als Tag an frmFormular2 übergeben
frmFormular2.Tag = Me.BackColor
‘erst jetzt darf das aktuelle Formular geschlossen werden
Unload Me
‘das Formular 2 wird gezeigt
frmFormular2.Show
End Sub

Ich bin übrigens leider nicht alleine auf die Idee gekommen, das so zu lösen. Hilfreich für mich war ein Artikel auf dailydoseofexcel.
Viel Spaß beim Ausprobieren.

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